Mohammad Sediq Kaboudvand, Iran

Der Österreichische PEN Club freut sich mit dem kurdischen Journalisten Muhammad Seddigh Kaboudvand über dessen Freilassung am 12. Mai 2017 nach einer zehnjährigen Haftstrafe im Evin Gefängnis (Iran). Er war Herausgeber der verbotenen wöchentlichen Zeitung Payam-e mardom-e Kurdistan und Vorsitzender der kurdischen Menschenrechtsorganisation RMMK mit Sitz in Teheran. Muhammad Seddigh Kaboudvand dokumentierte und publizierte Berichte zu Menschenrechts-verletzungen in kurdischen Regionen des Iran, Sein Mut für die Menschenrechte einzutreten, führte 2007 zu seiner Inhaftierung. Das WiP-Committe und der Österreichische PEN Club nehmen die Nachricht seiner Freilassung 2017 mit großer Erleichterung entgegen. 

 
 
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Allah Abd El Fattah, Ägypten

 
 
 
 
 
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Mahvash Sabet, Iran

mahvash-sabetMahvash Sa ̄ bet gehört zu den sieben Mitgliedern des Bahái-Führungsgremiums im Iran, die zu jeweils 20 Jahren Haft verurteilt wurden. Die Religionsgemeinschaft der Bahái wird im Iran systematisch verfolgt. Am 5. März 2008 wurde Mahvash Sabet in Mashhad, im Nordosten Irans, wegen »Spionage für Israel«, »Propaganda gegen das System« und »Blasphemie« verurteilt. Dieses Urteil wurde von verschiedenen Menschenrechts-organisationen und dem Europäischen Parlament scharf kritisiert. Mahvash Sa ̄ bet befindet sich momentan im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran. Sie leidet an Osteoporose und brach sich im Herbst 2012 die Hüfte. Trotzdem wurde ihr ein Hafturlaub zur medizinischen Behandlung verweigert. 

 
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Miriam Hagos, Eritrea 

Miriam Lagos wurde von eritreischen Eltern in Addis Abeba, Äthiopien, erzogen. In den frühen 1970er Jahren zog sie mit einem Abschluss der Handelswissenschaften in die USA und war in einer der EPLF angeschlossenen Studentenvereinigung aktiv. Sie trat 1977 der EPLF bei und arbeitete in der Informationsabteilung auf dem Gebiet der EPLF. Miriam wurde während des Befreiungskampfes aufgrund ihrer politischen Haltung dreimal von der EPLF festgenommen. Nach der Unabhängigkeit Eritreas 1991 arbeitete sie in verschiedenen Regierungsabteilungen und war zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung Kinodirektorin. Sie wurde am 6. Oktober 2001 festgenommen, offenbar wegen des Verdachts auf Verbindungen zu den inhaftierten Dissidenten. 

Info: Die vergessenen Heldinnen von Eritrea

 
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Mansur Rajih, Jemen

Rajiv wurde 1958 in Humayrem geboren, und war Mitglied der Jemenitischen Oppositionspartei The National Democratic Front. Er setzte sich für Menschenrechte ein, wurde 1983 inhaftiert, unter eine fingierte Mordanklage gestellt und zum Tode verurteilt. Nachdem sich seine Frau Afrah zusammen mit Organisationen wie dem Internationalen PEN, Amnesty International, der EU und dem norwegischen Außenministerium unermüdlich für seine Freilassung eingesetzt hatte, wurde er nach 15 Jahren im Gefängnis freigelassen. Nach seiner Freilassung 1998 ging Mansur Rajih im Rahmen des Programms „Städte der Zuflucht“ ins Exil, er lebt heute in Stavanger in Norwegen

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Enoh Meyomesse, Kamerun

Meyomesse wurde 1954 in Ebolowa, er ist Historiker, Blogger und politischer Aktivist. Aufgrund seiner Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2011 kam Meyomesse in Isolations- und Dunkelhaft und erlitt Folter. Ein Jahr später verurteilte ihn die Militärjustiz ohne Beweise zu sieben Jahren Haft und einer hohen Geldstrafe. Nach der Veröffentlichung seiner Gedichtsammlung Poème carceral, poésie du pénitencier de Kondengui in der edition pen und der Unterstützung durch PEN International und zahlreiche SchriftstellerInnen wurde sein Fall vor die UN-Menschenrechtskommission gebracht. Im April 2015 wurde das Urteil revidiert. Meyomesse lebt heute in Deutschland, er ist Autor von Theaterstücken, Essays, Gedichtbänden und Romanen.

Oleg Sentsov, Ukraine

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Der ukrainische Filmregisseur, wurde im Mai 2014 auf der Krim festgenommen und am 25. August 2015 wegen Terrorismus zu 20 Jahren Gefängnis in Russland verurteilt. PEN ist der Ansicht, dass die Anklage auf Sentsovs politische Aktivitäten zurückzuführen ist, und äußerte sich besorgt über Mängel im Gerichtsverfahren, die zu seiner Verurteilung geführt haben. Die Berufung gegen das ursprüngliche Urteil wurde vom russischen Obersten Gerichtshof im November 2015 und Juni 2016 zurückgewiesen. Ein Antrag auf Auslieferung von Sentsov an die Ukraine wurde im Oktober 2016 mit der Begründung abgelehnt, er sei nach der Annexion russischer Staatsbürger geworden.

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In memoriam Liu Xiabo, VR China (in Arbeit)