KATAR: Dichter zu lebenslanger Haft verurteilt; Sorge um dessen Sicherheit

RAN 72/12 update #1 – 3. Dezember 2012 Das Writers in Prison Committee (WiPC) des PEN International verurteilt die lebenslange Haftstrafe, die am 29. November gegen den Dichter Mohammed Ibn al-Dheeb al-Ajami verhängt wurde, weil er angeblich in einem Gedicht “zum Sturz des herrschenden Regimes” aufgerufen und “den Herrscher kritisiert” haben soll. PEN International ist der Auffassung, dass Al-Ajami lediglich dafür verurteilt wurde, weil er sein in Artikel 19 des

TÜRKEI: PEN International besorgt über Gerichtsverfahren gegen Schriftstellerin Pınar Selek

RAPID ACTION NETWORK 12. Dezember 2012 RAN 75/12 Update #1 Am 13. Dezember 2012 sieht sich die Schriftstellerin, Soziologin und Feministin Pınar Selek einer neuerlichen Aufnahme ihres Gerichtsverfahrens wegen Anschuldigungen ausgesetzt, von denen sie bereits drei Mal gerichtlich freigesprochen wurde. Sollte sie diesmal schuldig gesprochen werden, droht ihr lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf vorzeitige Haftentlassung auf Bewährung. Das Writers in Prison Committe des PEN International ist ernsthaft besorgt, dass Frau

TÜRKEI: Prozess von Pınar Selek nach Einspruch der Verteidigung vertagt

14. Dezember 2012 RAN 75/12 Update #2 Die erste Verhandlung im Verfahren gegen die Schriftstellerin, Soziologin und Feministin Pınar Selek wurde am 13. Dezember 2012 im dicht besuchten Gerichtssaal von  Çağlayan in Istanbul begonnen. Es handelt sich um die dritte Neuaufnahme des Verfahrens, nachdem bereits zwei Prozesse mit  jeweils einem Freispruch geendet hatten, der jedoch in der Folge wieder aufgehoben wurde. Das Gericht entschied, die Verhandlung auf 24. Jänner 2013

RUSSLAND: Stanislaw Dmitriewski mit Verbot seines Buches über Menschenrechtsverletzungen konfrontiert

14. Dezember 2012 RAN 77/12 RUSSLAND: Stanislaw Dmitriewski mit Verbot seines Buches über Menschenrechtsverletzungen konfrontiert Der russische Schriftsteller, Verleger und Menschenrechtsaktivist Stanislaw Dmitriewski steht neuerlich vor Gericht. Grund dafür ist diesmal das von ihm mitverfasste 1200seitige Buch über Menschenrechtsverletzungen aus der Zeit des Kriegs in Tschetschenien. Beim ersten Prozesstag am 6. Dezember 2012 legte das Büro des Staatsanwaltes in Nischnij Nowgorod seinen Antrag auf Verbot des Buches vor, da sein