Aktuelles 2021

Der Österreichische PEN protestiert gegen die Verhaftung von Maung Thura (Zargana)

Myanmar: Am 6. April 2021 wurde Maung Thura (Zargana) in seinem Haus festgenommen und von Militärangehörigen an einen unbekannten Ort gebracht. Das Writers in Prison Komitee schließt sich dem Protest des PEN International an und verurteilt die Verhaftung des Satirikers und Dichters Zargana. „Myanmar must release him and all other writers who remain in detention. Myanmar must also institute an immediate inquiry into the killing of civilians and prosecute those

Nachruf Nawal El Saadawi

Die „Umm El-Frauenrechte“, die Mutter der Frauenrechte in Ägypten, die Schriftstellerin und Ärztin Nawal El Saadawi, ist am 21.März 2021 im Alter von 89 Jahren in Kairo verstorben. Die prominente Menschenrechtsaktivistin hat sich über Jahrzehnte als Verteidigerin der Frauen nicht nur im eigenen Land, sondern auch international einen Namen gemacht. In den 1990er Jahren ging Saadawi aufgrund massiver Anfeindungen für drei Jahre ins Exil in die USA. Sie wurde immer

Einladung: Women Writers Committee's Global Poetry Zoom

  Free the Word!  Pen International Women Writers Committee  Empowering Women’s Voices: Poems of Celebration, Solidarity and Longing… featuring Master Poets from Round the World! With Jennifer Clement ~ Giocondo Belli ~ Stella Nyanzi ~ Salil Tripathi ~ Pam Uschuk ~ Inga Gaile ~ Veera Tyhtilä ~ Choman Hardi ~ Danson Kahyana ~ Dragica Čarna ~ Rae Marie Taylor ~ Nora Atalla ~ Kätlin Kaldmaa ~    und Sarita Jenamani

Online Petition für Maung Yu Py

Am 9. März wurde unser Kollege, der Schriftsteller Maung Yu Py, neben anderen Menschen, die friedlich für Demokratie in Myanmar protestierten, von der Militärjunta festgenommen und eingesperrt. Maung Yu Py, so wird berichtet, wurde nach der Festnahme geschlagen und misshandelt. Ihm drohen zwei Jahre Haft. Zwei Schriftsteller sind im Zuge der jüngsten Proteste in Myanmar/Burma getötet worden. Das IWP, das International Writing Program, bittet mit folgender Online-Petition um Unterschriften: http://chng.it/WzpCYMWJSF

Das Frauenkomitee des PEN-Clubs

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass WiP ab nun das Frauenkomitee des PEN Clubs koordiniert, und neue Impulse gesetzt werden können. Das Frauenkomitee des Österreichischen PEN Clubs wurde 2014 gegründet, und setzt sich mit wichtigen Themen, mit denen Schriftstellerinnen weltweit konfrontiert sind, auseinander. Ziel des Frauenkomitees ist es, mit SchriftstellerInnen aus Österreich sowie mit unterschiedlichen Frauenrechtsorganisationen zusammenzuarbeiten, als auch mit Autorinnen aus den internationalen PEN-Zentren weltweit in Kontakt zu treten.

Solidarität mit Krisztina Tóth

In all den finsteren Jahren des „real existierenden“ Sozialismus hat der Österreichische PEN-Club Kolleginnen und Kollegen in den Nachbarstaaten unterstützt. Stets war die Hoffnung daran geknüpft, dass die Idee der Gedankenfreiheit den totalitären Systemen ein Ende bereiten wird. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks meinten wir, von nun an bräuchte es ausschließlich der Wachsamkeit, um einen Rückfall zu verhindern. Seit Jahren beobachtet der Österreichische PEN wie Ungarn mehr und mehr in

Talk zum Internationalen Tag der Frau: Der Gewalt entfliehen

Der Gewalt entfliehen. Psychotherapeutische und menschenrechtliche Aspekte von Erinnerungsarbeit geflüchteter Frauen. Eine Veranstaltung des Österreichischen PEN Clubs anlässlich des Internationalen Frauentages am 8.3. 2021. Frauen auf der Flucht erleiden vielfältige Traumata, zunächst in ihren Heimatländern und dann auf dem Weg nach Europa. Nicht selten werden sie im Asylverfahren retraumatisiert, dazu tragen der Umgang der Behörden und auch die Unsicherheit, womöglich wieder abgeschoben zu werden, bei. Ist es möglich, sich in

Wir trauern um Mario Villani - Ein Nachruf

„Estábamos en el mundo, pero fuera de el.“ Der argentinische Autor, Mario Villani, Menschenrechtsaktivist und Überlebender mehrerer Zwangsarbeits- und Folterlager, verstarb am 10. Februar 2021 in Miami. Er galt als einer der bekanntesten „desaparecidos reaparecidos“, der im repressiven politischen System der 1970er und 1980er Jahre in Argentinien von der Militärdiktatur entführt wurde und nach beinahe vier Jahren Gefängnisaufenthalt in fünf verschiedenen Lagern einen Großteil seines Lebens der Erinnerungskultur gewidmet hat. Er